Design

Zaha Hadid: 3 Fragen für ein Expressinterview

Pin
Send
Share
Send
Send


DR

Als Pionier arbeitete die britisch-irakische Architektin Zaha Hadid mit Chanel, Lacoste und Louis Vuitton zusammen. Ein Interview mit L'Express Styles ...

Empfinden Sie auf dieselbe Weise eine Oper oder einen Schuh?

Zaha Hadid: Formal interessieren sie mich genauso. Der Ansatz ist jedoch anders: Architektur definiert, wie sich eine Person in einem Raum ansiedelt. Mode, stellt sie sich vor, wie man einen Gegenstand auf eine Person legt. Es gibt auch eine Kluft zwischen den Prozessen, jedoch bleiben alle Projekte unseres Konstruktionsbüros miteinander verbunden.

Was ist ihr gemeinsamer Punkt?

Zaha Hadid: Sie werden dank Technologie ehrgeiziger. Das Ballerina-Projekt für Melissa zielte darauf ab, sich etwas vorzustellen, das den morphologischen Umrissen des menschlichen Körpers folgt. Die Asymmetrie des Modells vermittelt den Eindruck einer ständigen Transformation und ist perfekt auf die Kunststoffspritzgießtechnik von recycelten Materialien abgestimmt, die das Label entwickelt hat.

Welche Modedesigner sind Ihrer Meinung nach architektonisch nah?

Zaha Hadid: Diejenigen, die es wagen, mit Materialien und Proportionen zu spielen: Yohji Yamamoto, Maurizio Galante und natürlich Martin Margiela. Die Falten von Issey Miyake sind so flexibel, dass sie animiert werden. Wenn seine Kleidung im Laden präsentiert wird, haben sie ein bestimmtes Tempo; getragen, nehmen sie einen ganz anderen Aspekt an. Miyake ist ein brillanter Mann.

Pin
Send
Share
Send
Send